Olympische Sommerspiele 1936 in Berlin

Vom 1. bis 16. August 1936 wurden in Berlin die XI. Olympischen Spiele ausgetragen. Mit 49 teilnehmenden Nationen und 3961 Athleten stellten die Olympischen Sommerspiele in Berlin einen neuen Teilnehmer- und Besucherrekord auf. Der Architekt Werner March entwarf für das Reichssportfeld das neue Olympiastadion, das Maifeld, einen Glockenturm, die Langemarck-Halle und den Statuenschmuck Josef Thoraks. Die Wehrmacht erbaute westlich von Berlin neben dem Truppenübungsplatz in Döberitz das Olympische Dorf, das nach Ende der Spiele von ihr als Kaserne genutzt wurde.

Am 1. August eröffnete Adolf Hitler die Olympischen Spiele vor 100.000 Zuschauern im Olympiastadion. Zur Inszenierung der Eröffnungsfeier gehörten die Ankunft des ersten olympischen Fackellaufs vom griechischen Olympia nach Berlin ebenso wie ein imposanter Lichtdom und Vorführungen der Hitlerjugend. Begleitet wurden die Spiele von zahlreichen Theater-, Opern- und Sportinszenierungen, der Deutschlandausstellung und mehreren Kunstausstellungen. Leni Riefenstahls Propagandafilme „Fest der Schönheit“ und „Fest der Völker“ wurden auch im Ausland zum Teil äußerst positiv aufgenommen.

Das NS-Regime verwandelte die Spiele in ein Propagandaspektakel für das nationalsozialistische Deutschland. Antisemitische Parolen verschwanden aus dem Stadtbild, Hetze gegen Juden war für die Dauer der Spiele auch in den Medien verboten. Die Einschränkung der Pressefreiheit durch Goebbels‘ Propagandaministerium, die Evakuierung aller in Berlin lebenden Sinti und Roma an den Stadtrand nach Marzahn und die Errichtung des Konzentrationsalgers Sachsenhausen nur wenige Kilometer vor Berlin parallel zur Olympiade wurden im In- und Ausland kaum wahrgenommen. Um das Ausland zu besänftigen, starteten in der deutschen Mannschaft zwei Alibi-„Halbjuden“, der Eishockeyspieler Rudi Ball und die Fechterin Helene Mayer.

Sportlich schnitt das Deutsche Reich aufgrund der großzügigen Förderung der Sportler und des intensiven Trainings erfoglreich ab: Mit 33 Gold-, 26 Silber- und 30 Bronzemedaillen gewannen die insgesamt 406 deutschen Athleten die Nationenwertung vor den USA (24-20-12), Ungarn (10-1-5), Italien (8-9-5), Finnland (7-6-6) und Frankreich (7-6-6). Star der Spiele wurde allerdings der schwarze US-amerikanische Leichtathlet Jesse Owens, der allein vier Goldmedaillen gewann und auch in Berlin zum Publikumsliebling avancierte. Der Kunstturner Konrad Frey war mit drei Goldmedaillen, einer Silbermedaille und zwei Bronzemedaillen der erfolgreichste deutsche Athlet.

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